Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie hier vorbeischauen. Hier erfahren Sie von Zeit zur Zeit kleine und große Geschichten über mein schönstes Hobby - das segeln auf Jolle und Yacht.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Feiglinge: Großsegel gerefft

Dieses Frühjahr ist irgendwie genauso bescheiden, wie schon die letzten Jahre: entweder es herrscht ziemliche Flaute oder es hackt wie blöd. Da wir am Samstag zu einer Konfirmation eingeladen waren, sind wir abends zum obligatorischen Ansegel-Grill-Event per Auto nach Wedel gefahren. Und gut war das, weil am Sonntag der Wind noch mehr aufbriste. Hochwasser war erst gegen 14 Uhr, so dass die mögliche Heimreise auf Seewauwi uns jede Menge Nass und Schaukelei beschert hätte.

Aber am Sonntag kribbelte es uns dermaßen im Hintern, dass wir unbedingt noch die kleine Jolle bewegen wollten. Unsere Vereinsfreunde, die gerade vom jährlichen Herrentörn zurück kamen, schauten uns zwar zweifelnd an ob dieser tollen Idee - aber was sein muß geht eben nicht anders.

Das tolle ist: mein Großsegel lässt sich reffen - lacht da etwa jemand? Soll er ruhig - wir sind gesegelt - als einzige auf dem Parcours. Als allerdings die Böen soweit zunahmen, dass selbst das gereffte Großsegel aufgemacht werden mußte - der Traveller war von Anfang an in Lee - wurde selbst uns Dickköpfen klar: es reicht! Zumal wir dieses Jahr das erste Mal wieder bei Starkwind unterwegs waren und mein Steuermann gelegentlich die Schot nicht richtig einklemmt - einmal Elbwassertauchbad bidde... Danke! Trotzdem: es tat gut, sich mal wieder etwas flotter auf der Jolle zu bewegen und ein wenig Adrenalin rauschen zu hören.

Am übernächsten Wochenende wird sich zeigen, ob wir auf der vereinsinternen Leuchtfeuerregatta schon fix genug sind wenn: Wende zack ree angesagt ist.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen