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Schön, dass Sie hier vorbeischauen. Hier erfahren Sie von Zeit zur Zeit kleine und große Geschichten über mein schönstes Hobby - das segeln auf Jolle und Yacht.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Ein wenig segelfrei

Da mein Mann es liebt, gelegentlich auf der Rigmor als Käptn rumzuschippern - gern auch am Hamburger Hafengeburtstag, war für mich schon länger klar, dass ich mir ein schönes Wochenende mit einer Freundin machen wollte. Am praktischten ist die Insel Sylt, auf die man bequem mit der Bahn kommt und dann per Fahrrad erobern kann.

So fuhren wir am Freitag morgen mit dem günstigen Schleswig-Holstein Ticket ganz bequem auf die Nordseeinsel. Dort angekommen hat sich meine Freundin ein 7-Gänge Fahrrad ausgeliehen. So sind wir fröhlich zu unserer low-budget Pension in Wenningstedt geradelt.

Gleich am Freitag Nachmittag haben wir unsere Wochenendkilometerhöchstleistung vollbracht, in dem wir nach List hin und zurück gefahren sind. Dieser Hafen war für mich nach 10-jähriger Abstinenz nicht wiederzuerkennen. Viele neue Gebäude mit Mode und Gosch haben auch hier versucht, Flair zu erzeugen.

Am Abend haben wir uns im Wonnemeyer - einer sehr trendigen Strandbar - verköstigt und der Sonne beim Untergehen zugeschaut. Tolle Atmosphäre, chillige Musik, lecker Prosecco: herrlich!

Der Samstag begann mit der Suche nach einem neuen Fahrradsattel, da aus meinem alten das Gel herausgequoll. Den neuen "Mutti-Sattel" haben wir zwei cleveren Blondies sogar ohne Hilfe angebaut. Zur Belohnung gabs einen kurzen, aber heftigen Einkaufs-O. Skandinavische Mode hatte uns erfolgreich in ihren Bann gezogen.

Ein kleines Wegstück zum Sansibar-Strand sind wir noch per pedes, um letztendlich mit dem Bus dem Gegenwind ein Schnippchen zu schlagen. Schlau was? Im Bikini konnten wir uns am 7.5. wohlgemerkt ohne Strandkorb in der Sonne braten - und wenn das Wasser wärmer gewesen wäre, hätte ich sogar gebadet.

Am Abend wollten wir eigentlich das Sylter Nachtleben auskosten - das beschränkte sich auf ein nettes Abendessen direkt in Fußgängerzone und einem kurzen Besuch der Wunderbar und einer Kellerdisse, die noch erst im kommen ist. Kurz nach Mitternacht gaben wir auf mit der Suche nach weiteren interessanten Locations, weil unsere Nasen müde wurden.

Auch am Sonntag morgen schien die Sonne, allerdings hatte der Wind auf geschätzte 6-7 Windstärken aufgebrist. Für uns war damit klar, dass wir unser Gepäck in die Bahnhofsschließfächer lagern und uns am Westerländer Strand noch mal 2-3 Stunden in den Strandkorb packen würden. Gesagt, getan, trotz Bahnstreik der NOB funktionierte unser Plan wunderbar. Wir genossen den Luxus für 2 Stunden. Die Sylter Kurverwaltung vermietet diese Körbe ärgerlicherweise nur ganztägig, aber dafür haben wir 2 anderen Mädels für den Rest des Tages einen kostenlosen Strandkorbgenuß verschafft.

Halbwegs pünktlich um 14.22 Uhr fuhr unsere Bahn los. Es war ein herrliches Wochendende - auch dank des Wetters. Einer Wiederholung steht nichts im Wege, meinen wir! Vielleicht aber doch lieber Amrum?!
We will see...

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